Haka Wochenende in Basel, Oktober 2024

mit dem Maori-Ältesten Toroa Aperahama und Fabian Strumpf

Vom Freitag 11. Oktober 19h bis Sonntag 13. Oktober 17h
für Männer und Frauen.

Inhalt

Der Maori-Älteste Toroa Aperahama wird uns an diesem Wochenede in den Haka und die traditionellen Überlieferungen, Ursprung, Bedeutung und sprituelle Verbindung einführen. Wir werden einen eigens von ihm geschriebenen Haka erlernen. Diesen Haka bekommen wir überreicht als ‚tangata whenua‘ (people of the land), als die (Ur-)Einwohner unseres Landes.

Ich sehe keine Grenzen und Länder, ich sehe nur verschiedene Stämme auf der Welt. Jeder Stamm sollte wieder in Verbindung mit dieser ‚eingeborenen‘ Kraft gebracht werden, so Toroa.

Der Haka ist eine traditionell überlieferte Kunstform der Maori, die geschützt und bewahrt werden muss. Er stellt ein Geschenk an unser Land dar. Aber das Konzept eines motivierenden und verbindenden Kampfschrei / Krafttanz dahinter gehört allen Menschen. Unser Haka befindet sich außerhalb der traditionell geschützten Bräuche und Protokolle und dienen zu unserer ganz persönlichen Verbindung mit unserer Kultur und unseren Ahnen. Der Respekt für das Maori Brauchtum liegt hier im Vordergrund und wird von Toroa achtsam gewahrt. Dazu wird Toroa uns in der üblichen mündlichen Tradition unterrichten, uns den Haka zeigen und mit ihm gemeinsam die Schritte in einen gemeinsamen Haka tun. Du lernst Deinen ureigenen Kraftschrei und Krafttanz und begegnest Deiner Kriegerin, deinem Krieger. Der Haka ist heute im Maori-Brauchtum ein einzigartiger kraftvoller Ausdruck von Respekt, Identität, Heilung und kultureller Verbindung.

In der ausgewogenen Balance von ‚weiblichem Fühlen‘ und ‚männlichem Machen‘ ist für jede*n Teilnehmer*In ein großes persönliches Potential im Haka verborgen. Das universelle Prinzip des Haka kann ich euch zeigen, aber ihr müsst es mit eurer Kultur, euren Ahnen und eurer Lebenskraft füllen, sagt Toroa.

Toroa Aperahama (68) ist ein angesehener Maori-Ältester mit tiefer Verbindung zu seiner Kultur und seinen Ahnen. Nach alter Tradition wurde er als Erstgeborener von seinen Großeltern aufgezogen und in die Riten und Gebräuche eingewiesen. Er hat Zeit seines Lebens als KAIWHAKAIIRO (Meister der Schnitzkunst) mit Jade, Knochen und Holz gearbeitet und gelehrt. Seine zahlreichen traditionellen wie auch zeitgenössischen Kunstwerke befinden sich meistens im Privatbesitz von Sammlern und Museen überall auf der Welt.

Er arbeitet immer mit der Kraft seiner Ahnen (TUPUNA) und wandert sicher zwischen der physischen (TE TAHA TINANAH) und spirituellen (TE TAHA WAIRUA) Welt. Toroa wurde zudem von seiner Großmutter Te Wharehau in die Kunst der traditionellen Maori-Heilweisen unterwiesen. Er ist ein erfahrener Heiler mit Stimme und Vibration. Durch Sprechen und Singen überliefert er Gebet und aktiviert heilsame Energien für seine Klienten weltweit.

He tangata whenua

Toroa ist der erste Mensch seines Stammes der sagt, dass wir Europäer die Ur-Einwohner unseres Landes sind: „He tangata whenua!“

Toroa erzählt davon, dass überall auf der Welt in den alten Zeiten, das Wissen und die Kunst des Kriegstanzes bekannt war. Die Helvetier, Germanen, Kelten, Slawen und andere Stämme hatten mit Sicherheit Rituale und Tänze um sich auf eine Auseinandersetzung vorzubereiten.

So wie für die Maori der Haka ein fester Teil Ihrer Kultur ist.

In seinen Workshops befähigt uns Toroa einen eigenen Haka in der Sprache unseres Landes zu kreieren.

Die genauen Kosten für das Wochenede werden noch bekanntgegeben. Preisrahmen wird so um die CHF 400.- sein.

Anmeldung bei Susanna Hediger

Telefon 0041 78 600 84 13  (WhatsApp, Signal, Telegram)

susannahediger@protonmail.ch